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Was tun bei brennenden Füßen?

Brennende Füße gehören neben müden, schmerzenden und geschwollenen Füßen zu den typischen Fußbeschwerden, mit denen wir im Alltag zu kämpfen haben. Mal „brennt“ der ganze Fuß, oft sind aber auch nur Fußsohle oder Zehen betroffen. Das Brennen ist nicht selten verbunden mit einem unangenehmen Stechen und Kribbeln. Dahinter können viele Ursachen stecken - es kann absolut harmlos sein, aber es können sich auch ernsthafte Erkrankungen dahinter verbergen, bei denen man sich besser an einen Arzt wenden sollte.

Frau liegt barfuß im Bett

Mögliche Ursachen für brennende Füße

Fußbeschwerden treten oft nach starker Belastung auf, so kann es beispielsweise nach dem Laufen oder einer ausgedehnten Wandertour vorkommen, dass die Füße durch die starke Durchblutung brennen, oftmals auch anschwellen. Das kann man auch nach einer anstrengenden Sport-Einheit beobachten. Auch auf der Arbeit wird unseren Füßen viel abverlangt. Durch das viele Sitzen oder Stehen werden sie oft einseitig belastet, was zu Beschwerden sowohl in Beinen als auch Füßen führen kann. Wer auf der Arbeit viel läuft, belastet seine Füße, ähnlich wie bei einer langen Wanderung, extrem. Auch ist das Schuhwerk nicht immer ideal auf die Belastung der Füße abgestimmt: Schlechtsitzende, zu enge Schuhe können zu kurzzeitigen Störungen in der Durchblutung führen. Auch bei kalten Temperaturen kann die Durchblutung beeinträchtigt werden, da sich die Gefäße im Kalten zusammenziehen und der Blutfluss verlangsamt wird. Auch eine allergische Reaktion auf Materialien in Schuhen oder Strümpfen kann der Grund sein, dass die Füße brennen und unangenehm jucken.


Das "Burning-Feet-Syndrom"

Wenn die Beschwerden nach kurzer Zeit wieder abklingen, ist in der Regel keine ärztliche Therapie nötig. Sind sie jedoch von längerer Dauer und wiederholen sich, sollte man auf jeden Fall einen Arzt zu Rate ziehen. Ursache könnte das so genannte "Burning-Feet-Syndrom" sein, das sich vor allem nachts, in Verbindung mit Bettwärme, durch ein schmerzhaftes Brennen bemerkbar macht. Neben dem starken Brennen äußern sich häufig weitere Symptome und Begleiterscheinungen wie:

  • Jucken und Kribbeln der Füße
  • Schwellungen und Taubheitsgefühl
  • Hautrötung oder Verfärbungen (blauviolett bis weiß)
  • Schweißbildung, ausgetrocknete Haut und Veränderungen der Hautoberfläche (Schuppenbildung)
  • Muskelkrämpfe und Verspannungen

Die genaue Ursache des "Burning-Feet-Syndroms" ist noch nicht geklärt, aber es wird angenommen, dass es durch eine Sauerstoffunterversorgung aufgrund einer gestörten Durchblutung und Schädigung der peripheren Nervenfasern ausgelöst wird. Höchstwahrscheinlich sind Stoffwechselstörungen oder eine Mangelernährung an Vitamin B (z. B. Aneurin) und Mineralstoffen (z.B. Magnesium) schuld an der Nervenschädigung.

Stark brennende Füße können unter Umständen aber auch ein Symptom einer anderen Erkrankung sein, die eine periphere Nervenschädigung zur Folge hat (wie beispielsweise Diabetes Mellitus, Lyme-Borreliose oder Gicht). In jedem Fall sollte man sich bei anhaltenden Beschwerden an einen Arzt wenden.


Das hilft bei brennenden Füßen

Wenn das Fußbrennen in Folge einer Krankheit auftritt, ist es notwendig, diese ursächlich zu behandeln. Treten die brennenden Füße nach einer Belastung, wie nach dem Wandern, einem langen Tag im Büro oder nach dem Sport auf, verschaffen diese Tipps eine wohltuende Linderung: Ein kühlendes Fußbad kann das unangenehme Brennen lindern. Auch eine Massage mit einem Fußmassageroller und wohltuenden Pflanzenextrakten sorgt dafür, dass brennende Füße beruhigt und gekühlt werden. Durch gezielte Übungen kann man die Füße nach einem langen Tag zusätzlich stärken und dafür sorgen, dass das Blut wieder in den Umlauf gelangt und sich nicht in den Füßen "staut".

Tipps zur Vorbeugung im Alltag

Hauptursache von brennenden Füßen sind Durchblutungsstörungen, deshalb ist das richtige Schuhwerk ganz besonders wichtig. Am besten ist es, wenn Schuhe und Socken nicht zu eng sitzen und atmungsaktiv sind. Wer viel hohe Schuhe trägt, sollte den Füßen auch mal eine Pause gönnen und in bequeme Schuhe schlüpfen. Außerdem sind federnde Sohlen und Gel-Einlagen gut für die Füße. Dehnübungen und Training der Unterschenkelmuskulatur verbessern zusätzlich die Durchblutung und auch pflanzliche Mittel aus der Naturheilkunde können sie fördern. Unseren Füßen wird täglich sehr viel abverlangt, deshalb ist es generell wichtig, ihnen ab und zu etwas Entlastung zu bieten.

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